Andere Servolab Science Nachrichten

Servolab Science News N°2: Die Goldvereinigung

ABSTRACT

In drei (3) geologischen Proben aus dem südöstlichen Gebiet des Bundesstaates Bolivar, Venezuela, wurde eine mineralogische Assoziation von Gold (Au) etabliert, indem ein sequentielles Säureaufschlussverfahren in offenen Gefäßen mit 1,00 mol/L Salzsäure (HCl) verwendet wurde; konzentrierte Salpetersäure (HNO3) und Königswasser (HCl:HNO3, 3:1). Der Goldgehalt in jeder extrahierten Fraktion wurde mittels Flammabsorptionsspektrometrie (FAAS) bestimmt. In der HCl-Fraktion war kein Gold vorhanden; in der HNO3-Fraktion hingegen lag die Goldgewinnung bei 12,38% für Zone 1, 0,87% für Zone 2 und 4,00% für Zone 3. Durch die Identifizierung der mineralogischen Phasen mittels Röntgendiffraktometrie (XRD) der Originalproben wurde festgestellt, dass etwa 50,00% der Proben aus Ferro-Dolomit bestanden. Die Analyse der Feststoffrückstände jeder Aufschlusslösung ergab, dass dieses Mineral zusammen mit Calcit mit HCl (in Zone 3 vorhanden) reagiert und Pyrit und Chlorit-Serpentin mit HNO3 reagieren; die Silikate: Quarz, Albit, Muskovit, Mikroklin und Orthoklas reagierten nicht und, wie erwartet, auch nicht mit Königswasser. Mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) und energiedispersiver Röntgenanalyse (EDS) konnte die Verteilung der Minerale in den untersuchten Proben bestimmt und mit den XRD-Ergebnissen korreliert werden. Die durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass der größte Teil des Goldes in den untersuchten Gebieten hauptsächlich mit den Silikatphasen assoziiert ist.

Schlüsselwörter: Gold, sequentielle Extraktion, Säureaufschluss

de_DE_formalGerman